Ausbildungen

Seminar
300.00 €
Die Schule ist umsatzsteuerbefreit.
Seminargebühren sind Endpreise.
30 Unterrichtsstunden
10 Termine / 1 x wöchentlich
jeweils freitags 18-20.30Uhr
  • Langlotz, 
    Norbert
     - HP, Irisdiagnose, Phytotherapie

IRISDIAGNOSTIK

Der direkte Blick in die Augen hat die Menschheit seit eh und je interessiert - das Auge wird auch als „Schaufenster der Seele" bezeichnet.

Die Augen- bzw. Irisdiagnostik beruht auf dem Werk des Budapester Arztes Dr. med. Ignaz Péczely, der im Jahre 1880 in seinem Buch „Entdeckungen auf dem Gebiet der Natur- und Heilkunde", eine Anleitung zum Studium der Augen gab. Er wurde von den Kollegen seinerzeit genauso wenig verstanden, wie Pastor Felke, welchem 1909 in Krefeld wegen Verbreitung von Thesen zur Irisdiagnose sogar der Prozeß gemacht wurde.

Die Augen- bzw. Irisdiagnostik ist eine Hinweis- und Hilfsdiagnose, die in der konservativen Schulmedizin nach wie vor umstritten ist, in der alternativen Medizin und Naturheilkunde hingegen eine immer größere Bedeutung erlangt. Die Lehre der Irisdiagnose basiert auf den Erkenntnissen, daß sich das genetische Prägebild und die im Laufe des Lebens erworbenen Schwächen und Funktionsstörungen des gesamten Menschen reflektorisch im Irisgewebe widerspiegeln - es stellt also, wie verschiedene andere Körperregionen z.B. Zunge und Fußreflexzonen eine Projektionszone und somit eine Gesamtübersicht des betreffenden Menschen dar.

Phänomene der Iris lassen Rückschlüsse auf die Konstitution und Disposition des Patienten zu. Mit der Irisdiagnose kann bereits im Kindesalter die Disposition, das heißt die Veranlagung zu bestimmten Erkrankungen, erkannt werden und eine individuell auf den Patienten abgestimmte Präventivbehandlung wird möglich, lange bevor sich Krankheitsbilder organisch manifestieren können. Darüber hinaus bietet sie die Möglichkeit, ursächliche Zusammenhänge von Symptomen aufzudecken, also diagnostizieren zu können ob die Ursache einer Migräne in einer Erkrankung der Gallenblase liegt oder ob es einen Bezug zur Niere, zur Blase oder zum hormonalen System gibt.


Unterrichtsplan:

  • Historischer Überblick über die Entwicklung der Augendiagnose
  • Das Auge und die Iris als Diagnosefeld
  • Anatomie / Physiologie / Einteilung der diagnostischen Zonen
  • histologisches Orientierungssystem
  • Persönliche und technische Voraussetzungen für die Befunderhebung
  • Die Lehre der Iriskonstitution
  • Iriskonstitutionstypen sind die Leitschiene in die Pathologie des Einzelnen; eine sehr genaue Kenntnis derselben ist unbedingte Voraussetzung für die Anwendung der Irisdiagnostik
  • Konstitution / Disposition / Diathese
  • Die Iristopographie - die reflektorischen Zonen der Organsysteme
  • Zeichenlehre in der Iridologie
  • Definition der Iris- und Sklerenphänomene
  • Genetische Zeichen, entstandene Zeichen, Hinweise zu entzündlichen, Negenerativen und malignen Prozessen etc.
  • Irispigmente
  • Pigmentarten und ihre Zuordnung zu bestimmtenOrgansystemen
  • Anwendung des Erlernten in der Gesamtschau
  • Theoretische Grundlagen über die Zusammenhänge zwischen dem Erscheinungsbild des Auges (Iris) und dem Nervensystem
  • Diagnostische Übungen
  • Aufzeigen typischer Symptome im Augenbild und damit zusammenhängende körperliche und neurale Schwächen
  • Therapievorschläge

 

Das „Rezept aus dem Auge"

  • Fallbeispiele

 

Im gesamten Curriculum wird im Wechsel theoretisch und praktisch gearbeitet. Wir bitten, für die praktischen Übungen eine Lupe (4-8 fache Vergrößerung) und eine Stablampe mitzubringen.